Erste-Hilfe-Tipps

Schnelles Handeln im Notfall

Um zielsicher handeln und helfen zu können, müssen Sie als Ersthelfer beim Auffinden einer Person zunächst

  • erkennen, was geschehen ist und
  • überlegen, welche weitere Gefahren dem Betroffenen und Ihnen drohen können.

Selbstschutz:

Bei allen Gefahren, welche auf die betroffene Person noch einwirken können, ist der Selbstschutz immer mit zu berücksichtigen. Gefahren können hier z. B. heranrasende Autos oder die Ausbreitung einer Brandquelle sein.

Maßnahmen zur Hilfe in der Notsituation:

  • Bewusstsein, Bewusstlosigkeit überprüfen
  • Atmung überprüfen
  • Stabile Seitenlage durchführen
  • Notruf wählen
  • Herz-Lungen-Wiederbelebung

Bewusstlosigkeit prüfen

Das Bewusstsein des Menschen zeichnet sich durch die Fähigkeit aus, sich räumlich/zeitlich zu orientieren, auf Fragen zur eigenen Person zu antworten und auf Reize (z. B. Schmerz) zu reagieren. Wenn jemand nicht mehr ansprechbar ist, d. h. wenn er auf die oben genannten Fähigkeiten der räumlichen/zeitlichen Orientierung und der Reizempfindlichkeit nicht reagiert, dann wird dieser als „bewusstlos“ bezeichnet. Sollte der Betroffene jedoch reagieren, können Sie durch gezieltes Befragen nach Beschwerden, Schmerzen, Unfallhergang usw. wichtige Informationen für die notwendigen Hilfeleistungen erhalten.

Suche nach Verletzungen

Zur weiteren Versorgung eines Betroffenen gehört auch die Suche nach möglichen Verletzungen. Sie müssen auch beachten, dass der Betroffene eventuell auf seinen Verletzungen liegt. Verändern Sie dann behutsam seine Lage, um Blutungen oder andere Verletzungen nicht zu übersehen. Nicht nur Verletzungen, die sofort ins Auge fallen, sind zu versorgen. Blutlachen am Boden und Blutflecken in der Kleidung oder beschädigte Kleidung weisen auf verdeckte Verletzungen hin. Oftmals erhalten Sie Hinweise auf Verletzungen aus der Unfallsituation und der Schilderung des Unfallherganges (ggf. Augenzeugen befragen).

Achtung! Bei Bewusstlosen ist das Auffinden von Verletzungen schwieriger, da dieser sich nicht zu seinen Schmerzen äußern kann.

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